Gegenüberstellung

Vergleich von Fahrzeugen auf Gas, Abgas, Emissionen
Bei einer direkten Gegenüberstellung unterschiedlicher, alternativer Antriebskonzepte, weist Flüssiggas eine positive Umweltbilanz auf. Als Bezugsgrösse wurde bei dieser Studie ein benzinbetriebener Otto-Motor mit Katalysator gewählt.

Benzin mit Kat.
LPG mit Kat.
Diesel
Biodiesel
Pflanzenöl
CNG mit Kat.
Wasserstoff
Batterie
Eignung
0
0
0
0 0
0 0
-
Kosten
0
0
+
--
-
---
---
CO
0+++
+
+ +
+++
+++
+
HC
0
+++
+
+
+
++
+++
+
NOX
0
++
-
-
-
+++
++
+
CO2
0
++
+++
++
++
+++
-
Partikel
0
+++
- -
---
+++
++++++

Viel besser als der Durchschnitt: +++
Besser als der Durchschnitt: ++
Etwas besser als Durchschnitt: +
Durchschnitt: 0
etwas schlechter als Durchschnitt: -
Schlechter als Durchschnitt: --
Viel schlechter als Durchschnitt: ---

Umweltvorteile von LPG gegenüber Benzin bei den limitierten Schadstoff-Emissionen:

Nichtlimitierte Emissionen
Neben den limitierten Schadstoffen (CO, HC, NOX, Partikel) gibt es sogenannte nichtlimitierte Schadstoffe (z.B. SOX, NO2, Benzol, Formaldehyd usw., die bei der Verbrennung von Kraftstoffen entstehen.

Umwelteinflüsse von Benzin, Diesel, Erdgas und Flüssiggas

1. Direktes GefährdungspotentialBenzin
FlüssiggasErdgasDiesel
CO
0
0/+
++ +
NO2
0
0
+
--
Partikel
0/+
+ 0
--/-
niederwertige Aldehyde*
0
0
+/++
--/-
gesamt
0
0/+
+
-

 

2. Langzeitgefährdung
Benzin
FlüssiggasErdgasDiesel
PAH (Polynukleare, aromatische HC) 0
+
+
-
BTX (Benzol, Toluol, Xylol)
-
0
0
0
niederwertzige Aldehyde*
0
0
+
-
gesamt
0
0/+
+
-/0

 

3. Regionale und globale Effekte
Benzin
Flüssiggas
Erdgas
Diesel
Sommer-Smog
-
0
+
--
Winter-Smog
0
0/+
0
-
Saurer Regen
0
0/+
0/+
-/0
Treibhaus-Effekt
-/0
0
0/+
-/0
gesamt
-/0
0/+
0/+
-

Viel besser als der Durchschnitt: +++
Besser als der Durchschnitt: ++
Etwas besser als Durchschnitt: +
Durchschnitt: 0
etwas schlechter als Durchschnitt: -
Schlechter als Durchschnitt: --
Viel schlechter als Durchschnitt: ---

Die Abgase von Diesel-Motoren weisen im Vergleich zu den Otto-Motoren (LPG-, CNG- und Benzin-Betrieb) ein hohes kanzerogenes (krebserzeugendes) Wirkpotential auf. Die krebserzeugende Wirkung der Dieselabgase ist auf die ausgestossenen Partikel und die zum Teil daran haftenden Substanzen (z.B. Aldehyde, PAH) zurückzuführen. Durch die Einführung von Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge lässt sich die Partikelemission (pro gefahrenem Kilometer) und damit die kanzerogene Wirkung auf ein mit Otto-Motoren vergleichbar niedriges Niveau senken. Bis heute ist in diesem Zusammenhang jedoch ungeklärt, in wie weit die Grösse der Russpartikel Einfluss auf die Kanzerogenität hat. Moderne Dieselfahrzeuge stossen zwar weniger grosse Partikel aus, kleine Partikel sind jedoch leichter lungengängig, können tiefer in die Lunge eindringen und sich dort festsetzen.